Last updated
June 5, 2009
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Format
HTML

Description

Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz 4,5 Prozent aller Personen im Alter von 18 bis25 Jahren von der Sozialhilfe unterstützt. Diese Quote liegt um gut ein Drittel über der Gesamtquote. Bereits im Jahr zuvor hatte sich die Sozialhilfequote der jungen Erwachsenen auf einem vergleichbaren Niveau bewegt. Der Sozialhilfebezug von jungen Erwachsenen gilt als besonders besorgniserregend, weil die Gefahr besteht, dass junge Menschen eine nachhaltige gesellschaftliche Integration verpassen und sich eine dauerhafte Perspektivlosigkeit entwickelt. Ausgehend von einem Modell, welches die Handlungsfähigkeit junger Erwachsener ins Zentrum stellt, orientiert sich die Studie an vier Fragekomplexen: Persönliche Situation: Wie stellen sich die persönlichen Lebensverhältnisse vonjungen Erwachsenen in der Sozialhilfe dar? In welchen Haushalten leben sie, gehen sieeiner Erwerbstätigkeit nach, wie steht es um ihre Ausbildung? Regionale Unterschiede: Wie lässt sich erklären, dass Sozialhilfequoten jungerErwachsener von Kanton zu Kanton stark variieren? Welche Rolle spielen dieBevölkerungszusammensetzung, die Wirtschaftsstruktur oder das Bildungssystemeines Kantons? Verläufe in der Sozialhilfe: Wie lange beziehen die jungen Erwachsenen Sozialhilfe? Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit einer Ablösung oder eines Wiedereintritts? Räumliche Mobilität: Welche Gemeindetypen haben überdurchschnittlich vieleZuzüge von jungen Menschen in prekären Lebensverhältnissen zu verzeichnen?Welchen Einfluss hat das kommunale Umfeld auf den Sozialhilfebezug von jungenErwachsenen?

Additional information

Identifier
346886-de@bundesamt-fur-statistik-bfs
Issued date
June 5, 2009
Modified date
Languages
German
Access URL
https://www.bfs.admin.ch/asset/de/1051-0901-05
Format
HTML