Zuletzt aktualisiert
1. November 2017
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Beschreibung

Trockenwiesen und –weiden verdanken ihre Entstehung der Landwirtschaft: Sie sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen extensiven Bewirtschaftung und einer traditionellen Landwirtschaft. Seit Ende des 19. Jahrhunderts sind ist der Bestand der Trockenwiesen und –weiden um rund 90% zurückgegangen.Parallel dazu gerieten die in diesen Lebensräumen heimischen Arten immer mehr unter Druck: heute sind knapp 40% aller Pflanzenarten und 50% aller Tierarten, die auf trockene Standorte angewiesen sind, in den nationalen Roten Listen aufgeführt. Trotz verschiedener kantonaler Inventare fehlte eine gesamtschweizerische Übersicht über die Lebensräume der Trockenwiesen, welche eine Prioritätensetzung für Erhaltungsmassnahmen und für eine Erfolgskontrolle ermöglicht. Als letztes Bundesinventar gemäss Art. 18a NHG setzte der Bundesrat 2010 das Bundesinventar der Trockenwiesen und -weiden mit 2934 Objekten in Kraft, welches 2012 und 2017 revidiert wurde. Aktuell sind 3631 Objekte in Kraft. Weiter sind im Anhang 2 50 Objekte aufgeführt, deren Perimeter noch nicht definitiv bereinigt sind. Deren Schutz richtet sich bis zum Entscheid ihrer Aufnahme in Anhang 1 nach Artikel 29 Absatz 1 Buchstabe a der Natur- und Heimatschutzverordnung (NHV) und nach Artikel 10 der Trockenwiesenverordnung (TwwV).

Ressourcen

Zusätzliche Informationen

Identifier
8fa24249-1ad0-48d3-a879-6ba6893db1d7@bundesamt-fur-umwelt-bafu
Publikationsdatum
1. Januar 2010
Änderungsdatum
1. November 2017
Publisher
Bundesamt für Umwelt
Kontaktstellen
info@bafu.admin.ch
Sprachen
Sprachunabhängig
Weitere Informationen
Link zum Fachportal
Landing page
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/biodiversitaet/fachinformationen/massnahmen-zur-erhaltung-und-foerderung-der-biodiversitaet/oekologische-infrastruktur/biotope-von-nationaler-bedeutung/trockenwiesen-und--weiden.html
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